AMS Wien begrüßt die Arbeitsmarkt-Pläne der neuen Bundesregierung

AMS-Wien-Chef Göschl: „Mehr Mittel für Qualifizierung und Arbeitsmarktintegration bedeuten deutlich kürzere Arbeitslosigkeit“


  • Veröffentlicht 03.03.2025
  • Bundesland Wien

Die Zahl der beim AMS Wien als arbeitslos vorgemerkten Personen ist im Februar 2025 im Jahresvergleich um 6,8 Prozent auf 129.969 angestiegen, die der AMS-Kundinnen und -Kunden in Schulung um 1,4 Prozent auf 39.473. Die Summe beider Gruppen ist um 5,5 Prozent größer geworden.

 Die Zahl der über 50-Jährigen, die arbeitslos oder in Schulung sind, ist um 6,3 Prozent gestiegen, die Zahl der unter 25-Jährigen um 7,6 Prozent.

 „Der Zuwachs bei der Arbeitslosigkeit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen lag Ende 2024 noch bei fast 13 Prozent“, sagt AMS-Wien-Chef Winfried Göschl. „Wir sind stolz, dass wir das durch Ausbildungs - und Integrationsmaßnahmen nun deutlich bremsen konnten - das ist unter anderem auch der Erfolg unserer Jugendcolleges.“

Aus diesem Grund begrüßt Göschl die Vorhaben der neuen Bundesregierung: „Mehr Mittel für eine Fachkräfteoffensive und Arbeitsstiftungen bedeutet, dass wir unsere Anstrengungen für Höherqualifizierungen und Integration weiterführen können - und das ist wichtig: denn die eingesetzten Mittel vergrößern die Jobchancen und rechnen sich schon allein deshalb, weil die Menschen erheblich kürzer arbeitslos sind.“

Nach wichtigen Branchen betrachtet, ist die Arbeitslosigkeit in Wien im Februar im Bau um 0,5 Prozent gestiegen, in der Warenproduktion um 8,2 Prozent, im Einzelhandel um 8,3 Prozent und in Hotellerie und Gastronomie um 7,9 Prozent.

Diese Seite wurde aktualisiert am: 03. März 2025